7 Fehler, die Sie beim Linkbuilding vermeiden sollten

Schlechte Backlinks erkennen und abbauen

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7 Fehler, die Sie beim Linkbuilding vermeiden sollten

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Inhaltsverzeichnis

Wenn Sie mit Ihrer Webseite eine hohe Platzierung bei Google erreichen wollen, dann spielt Suchmaschinenoptimierung für Sie eine entscheidende Rolle. Neben der Onpage Optimierung, also allen Maßnahmen direkt auf Ihrer Webseite, birgt auch die Offpage Optimierung ein hohes Potenzial, wenn es um die Platzierung in den Suchergebnissen geht.

Denn Backlinks gehören immer noch zu den wichtigsten Faktoren für das Ranking einer Website bei Google.

In diesem Artikel erfahren Sie, was genau SEO Backlinks sind und welche Arten von Backlinks Sie beim Aufbau Ihres Linkbuilding-Profils unbedingt vermeiden sollten.

Was sind SEO Backlinks?

Unter einem Backlink versteht man einen externen Link, der auf die eigene Webseite verweist. Dabei kann diese Verlinkung als Empfehlung einer Webseite betrachtet werden. Bei einem natürlichen Backlink-Aufbau wird versucht, möglichst viele qualitative und relevante externe Links aufzubauen, um Google zu signalisieren, dass die eigene Webseite zu einem bestimmten Thema relevant ist.

Das Linkbuilding gehört zur Offpage-Optimierung der Webseite und meint alle Maßnahmen, die zur Generierung von Backlinks getroffen werden. 

Backlink ist aber nicht gleich Backlink: Bei der Bewertung von externen Verlinkungen spielt die Qualität der Links eine große Rolle. Hierbei ist es wichtig, das Backlink-Profil nur mit hochwertigen und relevanten Links aufzubauen.

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Warum ist der Backlink-Aufbau so wichtig?

Verlinkungen auf eine Website können als Empfehlung gesehen werden. Ein solcher Link zeigt der Suchmaschine also, dass die Seite zu einem bestimmten Thema empfohlen wird und dementsprechend relevant für das Thema sein muss. 

Auch Google hat Backlinks lange Zeit als Empfehlungen betrachtet und Webseiten mit vielen Backlinks mit hohen Platzierungen in den Suchergebnissen belohnt. Dabei galt: Je mehr Backlinks, desto besser. Dies führte dazu, dass viele Webseiten-Betreiber Links auf verschiedenen Seiten gekauft haben, häufig auch bei ausländischen und für das Thema irrelevanten Seiten. 

Google hat seinen Algorithmus daraufhin so angepasst, dass falsche und irrelevante Links identifiziert werden können und die Webseiten mit solchen Links abgestraft werden.

SEO Backlinks, die eine echte Empfehlung und eine themenrelevante Verlinkung darstellen, spielen für das Google-Ranking allerdings weiterhin eine große Rolle. Mit qualitativen Links ist es immer noch möglich, die Platzierung bei Google deutlich zu beeinflussen.

7 Fehler beim Linkbuilding

Diese SEO Backlinks sollten Sie vermeiden

Um ein professionelles und qualitatives Linkbuilding betreiben zu können, sollten die verlinkenden Seiten Authority und Trust haben. Außerdem ist es wichtig, Verlinkungen von schlechten Seiten, die zu Abstrafungen der eigenen Website führen können, abzubauen bzw. gar nicht erst aufzubauen. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit den sieben wichtigsten Arten von Backlinks, die Sie unbedingt vermeiden sollten.

1. Link-Verzeichnisse

Link-Verzeichnisse bestehen meist aus mehreren Seiten zu verschiedensten Themen, die eine hohe Anzahl an externen Verlinkungen aufweisen. Auf diesen Seiten findet man jedoch kaum Inhalte, sodass sich die Links keinem genauen Thema zuordnen lassen. Außerdem ranken die inhaltslosen Seiten bei Google meist sehr schlecht, weshalb die Seiten als nicht relevant eingestuft werden. Wegen der schlechten Position in den SERPs werden die Link-Verzeichnisse nur von wenigen Nutzern besucht und die Absprungraten sind sehr hoch. Dadurch werden die Seiten und Verlinkungen von Google als unbedeutend oder sogar negativ bewertet. Auch der Link-Juice, also die Stärke der Backlinks, ist aufgrund der Vielzahl an Links auf diesen Seiten sehr gering. 

Während diese Art von Seiten für den Linkaufbau früher sehr beliebt war, sollte sie heute vermieden werden. Die Irrelevanz der Verzeichnisse überträgt sich auf die Verlinkungen und kann zu einer negativen Bewertung durch Google führen.

2. Artikel-Verzeichnisse

Artikel-Verzeichnisse zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine hohe Anzahl an Beiträgen und Artikeln zu unterschiedlichsten Themen veröffentlichen. Es lässt sich kein Themenschwerpunkt erkennen und auch Google weiß diese Seiten meist keinem Thema oder Suchbegriff zuzuordnen. Die Folge ist auch hier, dass die Artikel-Verzeichnisse sehr schlecht ranken und kaum Besucher auf die Webseite bringen. Hinzu kommt, dass die Artikel zumeist ohne Prüfung von Inhalt oder Grammatik veröffentlicht werden und eine Menge Spam-Content aufweisen. Auch hier sollten Backlinks daher vermieden werden.

3. "Thin Content" und "Spam Content"

Bei diesen beiden Arten handelt es sich um Content, der für den Leser keinen Mehrwert bieten.

Unter “thin content” versteht man sehr kurze oder inhaltslose Texte, die dem Leser kaum Informationen geben und somit nicht wirklich relevant sind. Häufig dient “thin content” nur für den Verkauf von SEO Backlinks. Auch Google stuft diese Seiten daher als nicht relevant ein.

“Spam content” sind spammige Inhalte, die dem Leser ebenfalls keinen Mehrwert bieten. Sie dienen nur dazu, Spam zu verbreiten oder das Google-Ranking, beispielsweise mit Keyword-Stuffing, zu beeinflussen. 

Mittlerweile können die Suchmaschinen Spam-Techniken und Spam Content sehr gut erkennen und strafen diese Seiten mit schlechten Rankingpositionen ab. 

Verlinkungen auf die eigene Website sollten von “thin content” und “spam content” auf jeden Fall vermieden werden, um von Google und Co. nicht mit Spam in Verbindung gebracht zu werden.

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4. Foren

Auch Foren bilden meist keine gute Grundlage für ein erfolgreiches Backlink-Profil. Häufig enthalten Foren Spam, sind veraltet und haben keine aktive Community. Deshalb sollten auch diese Verlinkungen möglichst vermieden oder entfernt werden.

5. Backlinks von gefährlichen Webseiten

Als gefährliche Websites werden Internetseiten bezeichnet, die schädliche Software oder Viren enthalten und verbreiten. Häufig verwenden diese Seiten gefährliche Links, die die Besucher zu anderen Seiten weiterleiten oder mit Viren schädigen. Oft ist das Ziel, an persönliche und sensible Daten der Website-Besucher zu kommen.

Ist die eigene Webseite Ziel von Verlinkungen, die von gefährlichen Websites ausgehen, wird diese von Google mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als bösartig wahrgenommen.

Die SEO-Backlinks werden also negativ interpretiert und entsprechend abgestraft.

6. Backlinks aus dem PPP-Umfeld

Als PPP-Umfeld werden Seiten aus dem Bereich “Porn, Pills & Poker” bezeichnet. Insgesamt haben diese Seiten bei Google & Co. meist einen schlechten Ruf, da einige Websites in dieser Branche ebenfalls Viren oder schädliche Software verbreiten. Aber auch wenn dies nicht der Fall ist, sollten Sie bei SEO Backlinks aus dem PPP-Umfeld vorsichtig sein. Stammt die eigene Website ebenfalls aus dem PPP-Umfeld, ist eine solche Verlinkungen meist unproblematisch. Wenn die eigene Internetpräsenz allerdings nichts mit dem “Porn, Pills & Poker”-Bereich zu tun hat, sollten die Verlinkungen schnellstmöglich entfernt werden.

7. Links von thematisch oder sprachlich fremden Webseiten

Mit Verlinkungen auf Seiten mit völlig anderen Themenschwerpunkten verhält es sich ähnlich wie mit “thin content” oder Beiträgen aus Link- oder Artikelverzeichnissen: Sie sind irrelevant – sowohl für die Suchmaschinen als auch für die Nutzer. Wenn die verlinkte Website nichts mit dem ursprünglichen Thema auf der Seite zu tun hat, dann ist die Website nicht nur für Google unwichtig, sondern auch für den Leser, der keine weiteren Informationen zum ursprünglichen Thema erhält. Das führt meist zu hohen Absprungraten, was sich schnell in einem Rankingverlust widerspiegeln kann. 

Bei Seiten aus einem sprachlich fremden Umfeld ist die Einteilung in gute und schlechte Backlinks nicht immer ganz einfach. Es gibt dabei durchaus anderssprachige Seiten, die für das Thema relevant sind und auch dementsprechenden Linkjuice mit sich bringen. Hier sollte die Relevanz der Links auf jeden Fall sorgfältig überprüft werden und die Links gegebenenfalls abgebaut werden.

Fazit zum Linkbuilding

Der Aufbau von Backlinks ist für die Offpage Optimierung von hoher Relevanz. Allerdings muss bei der Auswahl der Verlinkungen einiges beachtet werden. Viel wichtiger als die Quantität ist beim Linkbuilding vor allem die Qualität der SEO Backlinks. Wichtig ist, dass die Links eine echte Empfehlung darstellen und von Seiten mit Authority und Trust kommen. Dafür muss die verlinkte Website zum Thema passen, ausreichend Informationen geben und einen Mehrwert für den Nutzer bieten. 

Backlinks aus Link- und Artikelverzeichnissen, Foren, “thin-” und “spam content”, von gefährlichen Webseiten oder Webseiten aus dem PPP-Umfeld sollten unbedingt geprüft werden. Ist die verlinkende Seite nicht für die eigene Website relevant, sollte die Verlinkung abgebaut werden.

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